

Pünktlich vor dem (hoffentlich) baldigen Beginn des Sommers konnte heute (28.05.2025) das vielfach gewünschte Sonnensegel über dem Sandkasten des Waldspielplatzes aufgebaut werden. Das Segel und die Masten wurden vom Förderverein Trauen beschafft; für das fachgerechte Einbetonieren der Bodenhülsen danken wir dem Bauhof der Stadt Munster!
Immer, wenn sich das Jahr dem Ende entgegen neigt, wird es in unserer Altgemeinde Zeit für die schon zur Tradition gewordenen Trauener Adventstreffs.
Diese ursprünglich als Spontantreffen geplanten Veranstaltungen fanden auch in diesem Jahr wieder an den Samstagen vor dem 1. und 3. Advent statt.

Bereit für einen schönen Abend
Zum Treffen am 29.11. hatte das „Team Schlesierweg“ geladen. Abweichend von der Flashmob-Idee hatte man diese Veranstaltung mit viel Herzblut vorbereitet und schon im Vorfeld bekannt gemacht, dass die eine oder andere Leckerei auf die Besucherinnen und Besucher wartet. Neben den obligatorischen winterlichen und bei Bedarf auch kühlenden Getränken fanden aufwändig selbst vorbereitete Pulled-Pork-Burger und Kartoffelstäbchen mit geradezu atemberaubend leckerem Knoblauch-Parmesan-Dressing den sprichwörtlich reißenden Absatz.

Ordentlich was los unter den leuchtenden Sternen
Während sich die Kleinen in der Zubereitung von Stockbrot und Marshmallows über offener Flamme übten, hatten die Großen alle Zeit der Welt für Unterhaltungen und Lachen in wechselnden Runden. Eines der beherrschenden Themen war natürlich die erfolgreiche Aktion „Unser Dorf soll leuchten!“ Einige der über 150 verkauften Sterne erleuchteten selbstverständlich auch diesen Adventstreff.

Stockbrot geht ja immer!
Mit selbstgebauten Heizfässern war für eine angenehme „Fußwärme“ gesorgt und so wundert es nicht wirklich, dass viele der an die 100 Gäste im wahrsten Sinne des Wortes Stehvermögen bis spät in die Nacht bewiesen – auch, weil der Gesprächsstoff nicht ausgehen wollte.

So einfach ist das beim Adventstreff!
Der gesamte Reinerlös aus Speisen- und Getränkeverkauf – ein hoher dreistelliger Betrag – wurde vom Team Schlesierweg für einen sehr, sehr guten Zweck gespendet, über den auf Wunsch aller Beteiligten Stillschweigen bewahrt werden soll. Vielen Dank für diese tolle Idee!!
Für den gestrigen Samstag (13.12.25) hatte dann der Förderverein zum Adventstreff nach Dethlingen geladen. So fanden sich an die 60 Kreutzener, Trauener und natürlich Dethlinger in und vor der alten Schmiede auf dem Hof Emmann ein, um sich bei mitgebrachtem Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck nett zu unterhalten.

Tolles Ambiente
Auch die gegen eine Spende bereitgestellten heißen Würstchen und eine sehr leckere Kartoffelsuppe wurden von den Gästen gern angenommen. Und was macht Kinder glücklicher, als selbst gebackenes Stockbrot!?

Noch jemand ‘nen Tee???
Auch hier sorgten rustikale Kanonenöfen für die nötige äußere Wärme, so dass wirklich niemand frieren musste. Erst deutlich nach 20.00 Uhr sah man dann Fahrradkarawanen und Einzelfahrer, die sich entlang der Landesstraße auf den Heimweg in Richtung Süden machten.
Ein herzliches Dankeschön des Fördervereins geht an die Organisatoren der beiden diesjährigen Adventstreffs. Das große positive Echo in der Bevölkerung unserer Altgemeinde ist der allerbeste Grund dafür, schon jetzt sicher sagen zu können, dass es diese Zusammenkünfte auch im nächsten Jahr wieder geben wird. Grundsätzlich natürlich als schlichte Treffen, zu dem jeder Getränke und Gebäck selbst mitbringt. Und wenn sich wieder irgendwo eine Gruppe finden sollte, die „etwas Größeres“ auf die Beine stellen möchte, ist darüber der Förderverein natürlich auch nicht böse und steht bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.
Wir sehen uns!
Vor einem kleinen, aber feinen Zuhörerkreis setzte am vergangenen Freitag (28.11.25) der Förderverein Trauen seine traditionsreiche Wintervortragsreihe im Dörfergemeinschaftshaus „Alte Schule“ fort.
Als Vortragender eingeladen war Knut Sierk, der als Förster u.a. lange Jahre Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten war und aktuell als Fachbereichsleiter Waldbrandprävention die Waldbrandüberwachungszentrale Lüneburger Heide leitet.

Ausgerichtet an der Überschrift „Wald in guten Händen“ stellte der Referent die drei zentralen Funktionen des Waldes dar: Schutz, Nutzen und Erholung.
Natürlich durften auch Daten, Zahlen und Fakten zu den 330.000 Hektar Wald in Landesbesitz nicht fehlen. So beträgt z.B. der jährliche Holzeinschlag 1,5 Millionen Festmeter Holz, der jährliche Holzzuwachs 2,4 Millionen Festmeter.

Am Ende seines Vortrages ging Knut Sierk ausführlich auf seine aktuelle Aufgabe der Waldbrandprävention und -bekämpfung ein. Wer erinnert sich nicht an die in der Vergangenheit zahlreichen Beobachtungstürme, auf denen in der Waldbrandsaison Feuerwehrleute ihren Dienst versahen. Das übernehmen heute Kameras und Sensoren, die mit jeweils mindestens 20 km Sichtweite rund um die Uhr die Heide nach Rauchquellen absuchen. Alle Informationen treffen automatisch in der Waldbrandüberwachungszentrale in Lüneburg ein, die dann im Falle des Falles die regional zuständige Feuerwehrleitstelle alarmiert. Dass pro Tag durchschnittlich 1.500 elektronische Meldungen in der Zentrale eintreffen und ausgewertet werden müssen, erstaunte die Anwesenden doch sehr – viel Arbeit also, um Waldbrände möglichst noch in der Entstehungsphase bekämpfen zu können.

Durch den anschaulichen und lebendigen Vortrag verstrich die Zeit wie im Fluge und so waren tatsächlich über zwei Stunden vergangen, als alle Fragen des interessierten Publikums ausführlich beantwortet worden waren.

Reimund Jochheim als 1. Vorsitzender des Fördervereins bedankte sich ganz herzlich bei Knut Sierk für die hochinteressante und begeisternde Darstellung der Arbeit der niedersächsischen Landesforsten und übergab zur Erinnerung ein Exemplar der aktuellen Trauenchronik.
Oder: Sternabholung auf Trauener Art!
Nachdem seit Oktober fleißig an der Herstellung und Verpackung der über 150 bestellten Sternbausätze gewerkelt worden war, wurde es am vergangenen Samstag (15.11.25) ernst: Die Abholung der (künftigen) Leuchtsterne stand an.

Dass das natürlich in Trauen keine reine Verkaufsveranstaltung blieb, muss eigentlich nicht besonders betont werden – selbstverständlich wurden neben den Sternen auch der Jahreszeit entsprechende Getränke angeboten!

Sternverkaufsstelle Trauen – Ruhe vor dem Sturm

Hoffentlich reichen die Bausätze!
Schnell füllte sich die Fläche um Verkaufsstand und Eventwagen. Und da das „Sternenteam“ natürlich auch für einige wärmende Öfen gesorgt hatte, gab es für niemanden einen Grund, ohne den einen oder anderen Glühwein oder Kinderpunsch sofort wieder nach Hause zu gehen.

Sterne, Glühwein, Kinderpunsch
Jetzt haben die frischgebackenen Sternenbesitzer fast zwei Wochen Zeit, die Bausätze gemäß mitgelieferter Anleitung zusammenzuschrauben. Und ab dem 1. Advent bringen wir gemeinsam Trauen zum Strahlen!
Das hat es bisher selbst in Trauen noch nicht gegeben: drei – nein, vier(!!!!) – Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft an einem Tag!
Aber der Reihe nach:
Am vergangenen Samstag (25.10.2025), dem letzten Samstag im Oktober, stand als Veranstaltung Nr. eins traditionell der alljährliche Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese an. Trotz leichten Sprühregens fanden sich gegen 10.00 Uhr erfreulich viele Baumpaten und -patinnen ein, um die mittlerweile 69 Obstbäume zu pflegen. Außerdem musste die Wildhecke an einigen Stellen beschnitten werden, um einen dichteren Wuchs zu fördern.

Reges Treiben auf der Streuobstwiese
Insgesamt drei Obstbäume hatten leider die offensichtlich gezielten Wühlmaus-Attacken des letzten Jahres nicht überlebt und wurden durch Neupflanzungen ersetzt. Natürlich standen anschließend in der Dorfscheune Kaffee und Kuchen bereit.

Aufwärmen bei Kaffee und Kuchen
Da die Oertze Piraten in der letzten Woche von den Ölprinzen aus Brambostel für die Baumpflanz-Challenge nominiert worden waren, nutzten die Freibeuter gerne die Gunst der Stunde, um im Rahmen dieser Herausforderung einen vielversprechenden Pflaumenbaum zu pflanzen. Mit dieser „rituellen“ Pflanzung und deren Festhalten in Film und Foto wären wir auch schon bei Veranstaltung Nr. zwei!
Als zeitgleich dritte Veranstaltung fand in diesem Jahr erstmalig ein gemeinsames Eltern-/ Kind-Kürbisschnitzen statt. Unter dem als Wetterschutz aufgebauten Vereinszelt entstanden mit Unterstützung durch die Eltern tolle und gruselige Halloween-Kürbisse. Alle schnitzten fleißig und mit viel Begeisterung und noch am gleichen Abend konnte man im Ort die ersten beleuchteten Kürbiskunstwerke bewundern!

Da ahnen die Kürbisse noch nicht, was auf sie zukommt.

So ein Zufall: Bald ist Halloween!


Soll das Werk den Meister loben,…
Alle waren sich einig: Dieses Schnitz-Event muss beim nächsten „Herbst auf der Streuobstwiese“ unbedingt wiederholt werden!

Schmuckstücke vor der Alten Schule
Ein herzliches „Dankeschön“ gilt an dieser Stelle auch dem edlen Spender, der die riesigen Herbstfrüchte „für einen schmalen Taler“ bei einem Reddinger Landwirt erwerben konnte, um sie dann dem Förderverein zu schenken!
Eher ungewöhnlich für Trauener Verhältnisse war die Tatsache, dass diese drei Veranstaltungen bereits vor 13.00 Uhr beendet wurden. Hat doch in den Vorjahren die Nachbereitung der Baumpflege an der Feuerschale oft bis in die Abendstunden gedauert!
Der Grund für das diesjährige frühe Ende lag aber in Veranstaltung Nr. vier: Die Bürgerstiftung Munster hatte die gesamte Trauener Dorfgemeinschaft zu einem kostenfreien Dankeschön-Konzert mit Sektempfang und Imbiss eingeladen – „Dankeschön“ für langjähriges ehrenamtliches Engagement, um unsere Altgemeinde attraktiv, l(i)ebenswert und zukunftssicher zu erhalten.
Ermöglicht wurde diese Veranstaltung u.a. durch Gelder, um die sich die Stiftung bei der NDR-Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ beworben hatte.
Bereits ab 16.30 Uhr füllte sich die festlich vorbereitete Mehrzweckhalle zum Sektempfang.

16.35 Uhr: Trauener sind gerne pünktlich – auch zum Sektempfang!
In vielen, immer wieder wechselnden Runden drehten sich die Gespräche eigentlich um zwei Themen: die Erinnerung an die vielen ehrenamtlichen Einsätze der vergangenen 15 Jahre und die Spannung, mit der man das Konzert des Duos „Lieblingsspiel“ erwartete.

Eine Präsentation der vergangenen Projekte half der Erinnerung auf die Sprünge.
Kurz nach 18.00 Uhr war es dann so weit: Hartwig Mienert als Vorsitzender der Bürgerstiftung begrüßte die über 100 Gäste und erläuterte kurz den Hintergrund dieser Veranstaltung. Nach einem kurzen Grußwort des Ortsvorstehers und Überreichen einiger Exemplare der „Trauen-Bibel“ an die beiden Künstler und die Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung konnte dann das Konzert beginnen.

Wieder mal volles Haus!!!

Begrüßung durch den Vorsitzenden der Bürgerstiftung

Beeindruckend stimmgewaltig besang Anke Vidal die Liebe – auch die verflossene oder die unerfüllte. Am Keyboard bzw. mit der Gitarre begleitet wurde sie dabei von Frits Hooijberg. Im oft launigen Zwiegespräch führten die Künstler das Publikum von Lied zu Lied. Jedes einzelne der oft sentimentalen und getragenen Musikstücke bedachte die gespannt lauschende Zuhörerschaft mit viel Applaus.

Anke Vidal und Frits Hooijberg

„Lieblingsspiel“ – der Name des Duos war Programm!
In einer Konzertpause konnte sich das Publikum mit einem Imbiss stärken, um anschließend den zweiten Teil des Konzerts zu genießen.

Ein kleiner Imbiss gewünscht?
Nach insgesamt über zweieinhalb Stunden und einer lautstark vom Publikum geforderten Zugabe ging dieses wirklich beeindruckende und mitreißende Konzert des Duos zu Ende; „Lieblingsspiel“ wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt – Standing Ovations erlebt man in der altehrwürdigen Trauener Halle wirklich nicht allzu oft!

Lichtermeer zum Lieblingsspiel
Während die Musiker, unterstützt von Mitgliedern der Bürgerstiftung und des Fördervereins, Instrumente und Verstärkeranlage verstauten, saßen die Gäste noch lange in vielen Grüppchen zusammen.
Da in dieser Nacht um 03.00 Uhr ja ohnehin die Uhren wieder zurückgestellt werden mussten, hatten sehr viele noch gutes Sitzfleisch. Hauptgesprächsthema des langen Abends war natürlich das wirklich großartige Konzert. Offensichtlich hatte dieser kulturelle Impuls angeregt, den Musikern nachzueifern und – wieder einmal – über einen Trauener Hobbychor nachzudenken!

Aus Datenschutzgründen anonymisiert;-)
Neben Überlegungen zur Stimmbesetzung und zum möglichen Repertoire sowie spontanen akustischen Kostproben drehten sich die Gedanken natürlich auch um einen prägnanten Namen für diesen Klangkörper. Es scheint absehbar, dass noch viele Gesprächsrunden und Übungsabende erforderlich sind, bis ein (vorzeigbares) Ergebnis vorliegt…
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